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                                   Mittelwände.

Das Thema die Mittelwände könnte man glauben ist schon zur Gänze besprochen. Wir Imker, sollten wir darüber schon alles wissen!!!

Es ist nicht richtig über Wissensstand was Imkerei anbelangt über anderen Imkerin und Imker zu beurteilen. Ich möchte Ihnen erzählen meine Geschichte in meinem Imkerbetrieb. Ich bin der Meinung, dass ich nicht der Einzelfall bin.

Am Anfang habe ich alle Mittelwände in kleinen Mengen ohne auf Qualität zu achten gekauft. Mit der Zeit das Bedarf auf Mittelwände stieg und unsere Anforderungen für bessere Qualität haben sich auch geändert.

Die großen Mengen von Mittelwänden haben wir direkt bei einem Hersteller in der Slowakei bezogen. Super Preis, besonders bei dieser Größe der Bestellung. Mittelwand wunderschön, rein und gelb, aus einem Kilo relativ viele Blätter. Wir haben den richtigen Weg zum Erfolg gefunden – meinten wir! Das was gefehlt dem Imker, nicht immer passt den Bienen. Die haben immer das letzte Wort zu sagen!

Schon beim einlöten der Mittelwand es roch ein wenig nach Schwefel. Die Mittelwandhersteller durch Zugabe vom Schwefel erreichen hohe optische Reinheit und gleichzeitig desinfiziert den Wachs was aber ändert die physikochemischen Eigenschaften. Schwefelverbindungen werden aus der Mittelwand und besonders bei hoher Temperatur freigesetzt. Es wäre nichts zu aussetzen bei dieser Mittelwand doch bei Brutpflege Wachs wird durch Bienen ständig erwärmt. Das Nervensystem der Bienenlarve wird auf Wirkung von Schwefel ausgesetzt und beschädigt! In der Zeit wo wir neue Mittelwände einsetzen, erhoffen uns dadurch die Verstärkung der Brutleistung der Bienen. Doch die kommenden drei Bienengenerationen werden durch den Schwefel erheblich geschwächt. Erst später durch weitere schlüpfende Bienen werden die Innenseiten der Wabenzelle mit dem Eiweiß verkleidet und Konzentration vom Schwefel lässt nach. Die Imker nach Verwendung solchen Mittelwänden merken oft das etwas nicht passt aber können die Ursache des Geschehens nicht erkennen. Schwefel wirkt auch auf PH-Wert der Mittelwand. Der Wert ist höher als es soll. Man merkt es ca. nach zwei Jahren, die Mittelwand zerbröselt, sogar das Erwärmen von Wachs bringt kaum was. Die „ echte Mittelwand „ ist verwendbar auch nach paar Jahren Lagerung. Es ist auch von Bedeutung, je dünner ist die Mittelwand desto länger brauchen die Bienen mit dem Ausbau.

Bei nächster großer Mittelwandbeschaffung waren wir vorsichtiger. Diesmal kauften wir beim Hersteller im Polen in Schlesien. Die Mittelwand war ganz anders als die aus Slowakei – ein bisschen dicker, dunkler und sehr elastisch, biegsam. Zufrieden mit dem Wahl der Mittelwand richtig gelagert warteten wir auf den Frühling. Unser Frust war unbeschreiblich! Beim einlöten der Mittelwand schon nach paar Minuten in der Sonnenlicht die Farbe von Wachs hat sich geändert von gelb-matt auf transparent-grau. Zusätzlich die Mittelwände durch Sonnenlicht haben sich verformt. Die Farbe, so charakteristisch für Bienenwachs ist unwiderruflich verloren gegangen. Abkühlen, lagern im Schatten oder dunklen Räumen hat nichts gebracht. Und diese Biegsamkeit! Man konnte diese Mittelwand nicht brechen! Das war noch nicht Alles! Die Bienen sehr ungern haben die neuen Mittelwände angenommen. Sie haben große Flächen Wachs ausgefressenen. Wir haben vermutet dass der Hersteller sehr große Mengen von Paraffin oder andere Mineralöle beigemischt hat. Für uns war es zu spät! Wenn man Thema Paraffin in Bienenwachs näher kennt, dann das unruhiges Bienenverhalten in diesen Fall nicht wundert. Einwirkung von Paraffin auf Bienenbrut war schon oft genug durch den Herrn Tadeusz Sabat der Präsident der Polnischen Imkerei. Beimischung von Paraffin in Bienenwachs ändert PH-Wert auf basisch. Die natürliche PH-säuerliche Umgebung von Brut wird zerstört. Immunsystem der Bienenbrut wird dadurch sehr stark geschwächt.

Unsere Resümee, wir müssen selber Biomittelwände für uns herstellen!!!

Es gibt drei Verfahrensarten von Mittelwandherstellung:

Tiefe der Zelle in Mittelwand – Einfluss auf die Bienenbrutentwicklung!

Bei kaltgewälzten Mittelwänden sin wir in Lage die Wabenzelle tiefer einprägen die ähnelt der in der natürlicher Wabe. Flüssiges Wachs ist sehr klebrig und lässt bei warmgewälzten Mittelwänden keine technologische Möglichkeit die Wabenzelle entsprechend tief zu pressen. Es ist ein wichtiges Element in Bienenbiologie. Die Bienenlarve „schwimmt“ in Bienenmilch. Die Larve ist umgeht in Flüssigkeit. Bei Mittelwänden ist es der Fall dass durch flachere Zellenböden die Bienenlarven haben weniger Bienenmilch. Die Bienen müssen die Larven nachfüttern, die Larven haben Probleme mit Bienenmilch Annahme und die Bienen schaffen es nicht die richtige Form von Wabenzelle zu formen. Alle diese Faktoren kosten das Bienenvolk die Energie!
Man dachte das die Bienen können selbst die Mittelwand korrigieren. Die Wissenschaft zeigt dass nur ca. 4 Prozent Zellen sind dann wie im Wildbau. Die optimale Masse der Zellenboden sind die Dreiecken mit Winkeln 95-108°. Anders herum nicht so genau ist die Zellengröße. Je weiter zum Rand der Wabe desto Zellenmaß wird grösser.
Nicht immer was der Mensch als richtig hält muss der Natur auch passen!

Produktions Stufen unseren Mittelwänden:

  1. SCHMELZEN UND FILTRIEREN: - in flüssigen Zustand werden mechanisch (Filter) alle Fremdpartikeln entzogen.
  2. STERILISATION: - Entkeimung. Wachs wird erhitzt auf ca. 140°C. Verlauf wird Computergesteuert und schriftlich festgehalten.
  3. FORMATIERUNG: - Herstellung Tafel oder Band. Beide Halbprodukte bekommen einheitliche Stärke, Breite und Temperatur. Einhaltung dieser Parameter ist das Garant für Qualität der Mittelwand!
  4. DAS WALZEN: - da kommt die richtige Struktur der Mittelwand. Hier werden je nach Zellengröße entsprechende Strukturwalzen angewendet.
  5. ZUSCHNITT: - einer von komplizierten Prozessen der Produktion.

Arten von unseren Mittelwänden:

Mittelwand wird je nach Zellenmaß also Verwendung geteilt:

Standard: - Zellenmaß 5,4 mm. Die häufigste Mittelwand in Verwendung. Da werden relativ große Bienen gezüchtet. Mit Beginn Herstellung der künstlichen Mittelwand damalige Imker waren der Meinung das die größere Zellenmaß mehr Honig ertrag mit sich bringt. Die Naturwabe beinhaltet vorwiegend die kleineren Brutzellen. Heutzutage ist man der Meinung das diese Mittelwände sind die Ursache für erfolgsreiche Vermehrung der Varroa. Wenn man betrachtet Naturwabe, es gibt verschiedene Zellenzonen je nach Größe. Die kleinen Zellen in der Mitte (Brutzelle) bis immer größere (Futterzelle) in Richtung Rand der Rähmchen.

DROHNENMITTELWAND: - Zellenmaß 6,8 mm. Diese Mittelwand war damals fast nur bei Königinzucht verwendet um viele Drohnen gezielt zu haben. Heute nutzt man die als Arbeitsrähmchen im ökologischen Kampf gegen Varroa. Drohnenbrut braucht länger für Entwicklung und da vermehren sich die Parasiten häufiger. Gleich nach Verdeckelung der Zellen wird die befallene durch Varroa Drohnenbrut vernichtet. Man muss ganz genau die Zeit der Verdeckelung kontrollieren, da neuen Drohnen sich aus der Brutzelle rausbeißen und neue Milben gleich mit! Die Population der Varroa wächst drastisch zu. Um Bienenvolk nicht zu sehr mit Drohnenbrut zu belasten benutzt man Zwei oder Dreizonen Arbeitsrähmchen. Verdeckelte Zone und neue Zone aus Drohnenmittelwand. Man teilt die Arbeitsrähmchen in Abschnitte-Zonen die je nach Verdeckelung werden entfernt. Bei zwei Zonen je 10 Tage, bei drei Zonen je 6 Tage.

MITTELWAND KLEIN: - Zellenmaß 4,9 mm. Man nutzt diese Mittelwand um Varroa Entwicklung zu reduzieren. Manchmal nennt man diesen Zellenmaß proökologisch. Diese Mittelwände haben ca. ab Jahr 1995 an Bedeutung zugenommen. Durch Beobachtung der Natur wissen wir, dass diese selbst den Ausweg aus der Not herausfinden kann. In Naturwabe findet man diese Zellengröße vorwiegend in Zentrum der Rähmchen in Zeit Herbst – Frühling. Man nutzt diese Mittelwand um Varroa Entwicklung zu reduzieren. Varroa ist so alt wie die Biene selbst. Die Koexistenz den beiden Spezies liest nur Zeitweise und eingeschränkt die Milbenpopulation wachsen. Die Varroa Weibchen suchen sich die größte Wabenzelle aus um das Leben ihren Nachkommen zu sichern. Die kleineren Brutzellen verringern sehr stark dieses Vorgehen. In Naturwabe findet man diese Zellengröße vorwiegend in Zentrum der Rähmchen in der Zeit Herbst – Frühling als Brut Zone bei der Überwinterung. Auf diese Art und Weise Bienen steuern den Energiebedarf um Brutnest zu erwärmen. Das schwache Volk ist nicht in Lage im Frühling die große Fläche am Rähmchen warm genug zu halten. Nicht ohne Grund im winterlichen Brutnest bei Zellenmaß 4,9mm beträgt die Zahl der Zellen etwa 950 Stk/dm² im Vergleich zu ca. 800 Stk/dm² bei Zellenmaß 5,4mm. In der Naturwabe größere Zellen befinden sich außerhalb des Brutnestes und dienen als Futter oder Brutzellen. Besonders im Sommer und beim reichen Trachtangebot dienen die größeren Zellen als Brutzellen und damit steigt automatisch die Vermehrung der Milbe. Seit Jahr 2000 immer mehr Imker weltweit versuchen durch Umstellung auf Zellenmaß 4,9mm die Varroa mit Hilfe der Natur unter Kontrolle zu kriegen.

MITTLERE MITTELWAND: - Zellenmaß 5,1 mm. Wird als Übergang von 5,4mm auf 5,1mm Mittelwand durch Imker verwendet. Diese Methode wird als sanften Übergang genannt um die Bienen den Stress beim Umsteigen auf Zellenmaß 4,9mm zu ersparen. Man beobachtet dass die Bienen beim direkten Umsteigen auf 4,9mm Zellenmaß Löcher in neuen Mittelwänden machen. Es gibt auch Imker die diese Mittelwände als natürliches Brutzellenmaß in ganzer Saison anwenden. In der Naturwabe eben im Sommer die Bienen benutzen 5,1mm Zellenmaß im Brutbereich. Durch viele Berichte im Imkerwelt, beobachtet man Trend das Zellenmaß 5,1mm als Standardmaß in der Zukunft dominieren wird.

Letztendlich der Imker wird selbst entscheidet welcher Zellenmaß er anwendet. Die Zeit zeigt uns ob und wann werden wir in der Lage sein die Mentalbarriere bei der Verwendung anderen Mittelwänden durchzubrechen.

* * * * * * * * * * Haben Sie gewusst das * * * * * * * * * *

Innerhalb einer Saison aus der Bienenwabe schlüpfen mehrere Bienengenerationen. Jede Bienengeneration hiterlässt Eiweißhöhle, das ein natürliches Bestandsteil der Bienenentwicklung ist. Mit der Zeit durch mehrere Lagen Eiweißhöhlen werden die Wabenzellen immer kleiner. Diese biologischen Ablagerungen sind leider ideales Platz für Entstehung und Verbreitung verschiedenen Krankheitserreger im Bienenstock. Falls zur keiner Krankheit kommen soll, die Bienen schwächen ihre Immunkräfte durch das erhöhte Hygiene Aufwand. Um die Bienen in bester Gesundheitskondition zu halten sollte man jedes Jahr alle alte Waben auf neue Mittelwände tauschen.

Nur die richtig gemachte Mittelwand ist der Grundstein für gesundes Bienenvolk und Quelle des Erfolges und Zufriedenheit für den Imker selbst!

Oft hört man das Imker beschwerden sich nach dem Kauf von Mittelwänden. Es geht darum das die Mittelwände bekommen Risse oder bricht wörtlich in Händen auseinander. Und wenn der Imker in denselben Jahr verwendet noch die Mittelwände dass in nächsten Jahr sind die total unbrauchbar. Die Mittelwandhersteller auf Kundenanfragen geben immer an dass die Ware beinhaltet keine Weichmacher oder das Produkt ist rein von fremden Zusatzstoffen. Alle solche Aussagen unterdrücken die Wahrheit. Warmgewälzte Mittelwände charakterisieren sich immer durch ihre sehr hohe Brüchigkeit. Sie ist mechanisch gesehen nicht besonderes belastbar. Nur die kaltgewälzte Mittelwand auch nach Jahren der Lagerung bleibt elastisch genug um die ohne Probleme zu anwenden. Durch aufmerksame Beobachtung der Natur sind wir in Lage ihre Geheimnisse zu kennen lernen – wir Menschen sollten nie gegen die Naturgesetze wirken!

Die Geschichte der Produktion der Mittelwande in unseren Imkerhof!

Alle Anfragen bitte richten Sie an unseren Partner für Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol: Pfeifer Pawel.
Das Team Imkerei MIÓD PODKARPACKI
Imkermeister Herr Martin Jeżo und Herr Krzysztof Bęben.

design: Krzysztof Bęben